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	<title>Salon Atlantico &#8211; Hotel Tigaiga</title>
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	<description>Hotel &#038; Suites</description>
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		<title>Zu den Gemälden im &#8222;Blauen Salon&#8220; des Hotels Tigaiga</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Sep 2023 10:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freunde & Gäste]]></category>
		<category><![CDATA[Salon Atlantico]]></category>
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					<description><![CDATA[Der dritte Gesellschaftsraum im Hotel Tigaiga wurde von glücklicher Hand ausgestattet mit blauen Möbeln auf alt­ goldenem Teppich und einer...]]></description>
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<p>Der
 dritte Gesellschaftsraum im Hotel Tigaiga wurde von glücklicher Hand 
ausgestattet mit blauen Möbeln auf alt­ goldenem Teppich und einer 
unaufdringlichen feinstrukturierten hellen Tapete.</p>



<p>An Haupt- und Querwand hängen fünf Bilder von Frau Ursel Hanschke-Kienitz aus Burghausen:</p>



<p>Man
 lasse sich beim Betreten des Raumes zunächst von seiner Farbenharmonie 
gefangennehmen, dann wende man sich den fünf im besten Sinne dekorativen
 Arbeiten der Künstlerin zu. Jedes Bild konnte für sich bestehen; es ist
 kein&nbsp;<strong>“</strong>Dekor”.</p>



<p>Man
 suche nun nicht nach einer Form aus unserer Umwelt, vor allem 
unterbleibe die&nbsp; Frage: “Was soll das sein?” Auch ist es müssig, 
erfahren zu wollen, was die Künstlerin bei der Schaffung des Bildes 
empfand; ob sie etwa von einem Gegenstand, einer Landschaft, einer 
Unterwasser­welt für sie Wesentliches abstrahierte. Die Empfindung des 
Betrachters bleibe ganz subjektiv. Hier herrscht die Farbe und ihre 
Verteilung auf der Flache. Es bedarf in der ab­strakten Kunst keiner 
Assoziation und keines Namens.Wem es gelingt, dabei mitzugehen, kann 
sich glücklich nennen.</p>



<p>Diese
 rein aufs Aesthetische gerichtetete Betrachtungsweise einer nicht 
realistischen ganz gegenstandslosen Kunst ist häufig einem Teil der 
Jugend ein Aergernis. Leider ist im allgemeinen unser Auge weniger im 
Erfassen geschult als unser Ohr und damit ist oft ein rasches, häufig 
negatives Urteil eher da als in der Musik.</p>



<p>Will
 man die Malerin in ein System einordnen, so gehört sie wohl zu einer 
Teile der Neo-Romantik an. Wie gelangt die Künstlerin zu dieser ihr 
eigenen, selbst­ willigen Malerei?</p>



<p>Künstler
 lieben es heute, mit Mischtechniken zu arbeiten, d.h. nicht nur mit den
 bekannten überkommenen: Oel-, Wasserfarben, Tempera und anderen. Sie 
benutzen eine Mi­schung von Farbarten, Maltechniken und Malgründen. 
Diese entspringen meistens eigener Erfindungsgabe, und der Künstler 
hütet sie oft als ein Geheimnis. Dem Außenstehenden geben sie gern 
Rätsel auf.</p>



<p>Am
 Anfang der Mischtechnik der Frau Ursel Hanschke-Kienitz stand das 
Experiment mit Farbe auf einer blank polierten Flache. Der Mann der 
Künstlerin ist Chemiker, dem es ge­ lang, haftende transparente Farben 
zu finden. Harte Unter­ lagen wurden dann auf besondere Weise mit einer 
Metall­folie, vor allem Aluminium, aber auch in Verbindung mit Kupfer-, 
Silber- und Goldfolie versehen. Damit entstand ein frappierend 
leuchtender Malgrund, der in das Bild f ür sich allein oder mit 
Farbschichten versehen einbezogen JOollhan beim Betreten des Salons den 
grossartigen Eindruck der Farbharmonie des ganzen Raumes gehabt, so 
wende man sich nun dem einzelnen Bilde zu mit seinen Farben und Flachen 
und ihren Kontrasten. Man scheue sich nicht, nahe an die Bilder 
heranzugehen.</p>



<p>Die
 Dreiheit auf der Langseite ist von Blautonen auf silbernem Untergrund 
(hervorgerufen von Aluminiumfolie) be­herrscht. Erstaunlich ist vor 
allem die Tiefe auf den bei­ den linken Bildern und die Strukturen der 
Flache auf dem mittleren. Auf den Arbeiten an der Querwand leuchtet ein 
Goldton, hervorgerufen von Aluminium und Kupfer. Zur Palette der 
Künstlerin geh6ren vorwiegend noch Rosa und Grün in zahlreichen 
Varianten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://blog.tigaiga.com/de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_0016-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-7234" width="309" height="232"/><figcaption>Heute im Salon Atlantico</figcaption></figure></div>



<p>Neben
 der leuchtenden Transparenz der Flachen, deren Glanz sich mit der Zahl 
der – bis zu zehn – Farblasuren und mit dem Einfall des &nbsp;Lichtes 
wandelt, wirken feine, liebevoll eingezeichnete Strukturen. Kein 
Fleckchen der grossen Bild­ flache bleibt ungestaltet, so kommt es, dass
 eine Anzahl kleine, in sich geschlossene Flachen selbständig als ein 
Bild für sich bestehen könnten. &nbsp;Eine gute Aussage für ein 
künstlerisches Werk.</p>



<p>Ein
 schöner Zufall war es, dass das Ehepaar Talg Frau Ursel 
Hanschke-Kienitz begegnete. Eine grosse, eher intime Bereicherung des 
Hauses ist dieser Raum, den wir vorschlagen würden “Blauen Salon” zu 
nennen. Er steht fern der obligaten, routinemäßigen Marmorpracht mancher
 &nbsp;zeitgenossischen &nbsp;Beherbergungsstatten.</p>



<p>Dr. Klaus Volbehr von 1947 bis 1968 Leiter des Kunstvereins von 1886 und der Kunsthalle Bremerhaven</p>



<p>Puerto de la Cruz, den 26. Oktober 1971</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://blog.tigaiga.com/de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_0013-783x1024.jpg" alt="" class="wp-image-7232"/></figure>



<p></p>
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